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Kneippbiografie

Wir können Kneipp -
                              und Kneipp kann helfen!


Sebastian Kneipp wurde am 17. Mai 1821 in Stephansried nahe Ottobeuren geboren. Die Familie war sehr arm, so musste Sebastian schon als 11-jähriger bei seinem Vater am Webstuhl helfen oder als Viehhirte im Dorf arbeiten. Später arbeitete er als Knecht in Grönenbach. Kaplan Dr. Matthias Merkle, ein entfernter Verwandter, unterrichtete Kneipp in Latein und bereitete ihn so auf das Gymnasium vor. In Grönenbach lernte er den Ortspfarrer und Botaniker Christoph Ludwig Koeberlein kennen, der ihn in die Pflanzenheilkunde einführte. 1844, Kneipp war bereits 23 Jahre alt, wurde er im Dillinger Gymnasium aufgenommen, 1848 begann er sein Theologiestudium. 1849 erkrankte Sebastian Kneipp an Tuberkulose und einige seiner Lehrer hatten ihn schon aufgegeben. Zufällig fiel Kneipp ein Buch von Johann Siegmund Hahn in die Hände: -Unterricht von der Heilkraft des frischen Wassers-. So führte er seine ersten Wasseranwendungen am eigenen Körper in der eisigen Donau durch und wurde wieder gesund. 1850 setzte er sein Studium in München fort und behandelte dort heimlich Kommilitonen, die ebenfalls an Tuberkulose erkrankt waren. Kneipp las damals viel von Wasseranwendungen, besuchte den -Verein der Wasserfreunde- und hörte dort von Vincenz Prießnitz, der damals auch schon mit Wasser kurierte. Immer mehr hilfesuchende Menschen kamen zu Kneipp und schon 1853 wurde er erstmals der Kurpfuscherei angeklagt. 1855 kam er nach Wörishofen und wurde Beichtvater im Dominikanerinnenkloster. In den kommenden Jahren kamen nun immer mehr Kurgäste nach Wörishofen. Kneipp wurde mehrere Male verklagt wegen seiner umstrittenen Heilmethoden. Trotz der vielen Kritik kamen immer mehr Kurgäste, darunter auch Adelige und hohe Geistliche nach Wörishofen. Kneipp schrieb in diesen Jahren seine Bücher -Meine Wasserkur-, -So sollt Ihr leben-. und 1894 dann -Mein Testament-. Kneipp wurde europaweit bekannt und konnte hunderttausenden von Menschen mit einfachen Mitteln helfen. 1894 reiste Kneipp nach Rom und erhielt eine Audienz beim Papst Leo XIII., auch der Papst wurde von Kneipp behandelt. Monsignore Sebastian Kneipp starb 76 jährig am 17. Juni 1897.